Fütterung Ihres Hundes

Füttern Sie ihrem Welpen, nach Absprache mit dem Züchter, das gleiche Futter wie gewohnt, weiter. Eine Umstellung auf ein anderes Futter sollte allmählich und langsam erfolgen, weil es sonst zu Durchfällen kommen kann. Wir empfehlen die Fütterung des Welpen mit einem guten Trockenfutter( Royal Canin Maxi Junior oder Pedigree Pal junior), verteilt auf 3-4 Mahlzeiten täglich. Das Futter bleibt für 15 Minuten stehen. Sollte der Hund es bis dahin nicht aufgefressen haben, so wird es weggenommen. So gibt man Mäklern keine Chance. Das Futter sollte nicht zu energiereich sein, um ein langsames Wachstum zu erreichen( Skellett kann sich richtig ausbilden und wird nicht überlastet) und ein Calzium-Phoshorverhältnis von ca. 1,5 : 1 haben. Eine eher knapp bemessene Ration mit einem ausgewogenen Futter ist in der Wachstumsphase besser, als eine Überfütterung. Die letzt Rippe sollte andeutungsweise noch erkennbar sein.
Sie können zur geschmacklichen Variation zum Trockenfutter Quark , Joghurt, Hüttenkäse, Dosenfutter für Welpen oder geraspelte Möhren dazugeben, aber nur 2-3 Eßlöffel voll. Später sind auch eine Zugabe von Reis, Brühe, Nudeln , Gemüse( nicht blähend) möglich. Durch die Zugabe von 1 Tee- Esslöffel Distelöl ( enthält viele ungesättigte Fettsäuren ) , bekommt das Fell Ihres Hundes einen schönen Glanz. Bis zum Alter von einem halben Jahr empfehlen wir eine 3-malige Fütterung , ab 6 Monate und dann immer , die Fütterung morgens und abends. Danach sollte der Hund eine Ruhepause von 2-3 Stunden einhalten, um der gefürchteten Magendrehung vorzubeugen. Die Futterschüssel sollte sich in Kopfhöhe des Hundes befinden und mit ihm „mitwachsen" .Frisches Wasser muß uneingeschränkt zur freien Verfügung stehen. Zur Vorbeugung von Zahnstein und Stärkung der Kaumuskalatur geben Sie Ihrem Hund die handelsüblichen Kauknochen oder Hundekuchen ( ein hart getrockneter. Brotkanten erfüllt denselben Zweck). Knochen können splittern und Darmverletzungen hervorrufen, die lebensgefährlich sind.
Füttern Sie Ihren neuen Hausgenossen nicht am Tisch und während Ihrer Mahlzeiten. Sie erziehen sich einen Bettler, was bei Doggen sehr unangenehm sein kann. Bei erwachsenen Tieren zeigt sich die Vorfreude auf den bestehenden Genuß im erhöhten Speichelfluß (sabbern) und wenn dann noch der Kopf auf den Tisch gelegt wird, um die Köstlichkeiten auch gut im Auge zu haben, so ist das nicht nur unappetitlich, sondern stellt auch die Autorität der Rudelführer infrage. Darum hat der Welpe schon bei den Mahlzeiten seiner Menschen nichts zu suchen und sollte lernen, sich an seinen Platz zu begeben.

Nicht zur Nachahmung empfohlen!

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