Max, geboren am 11.8.97, ist kurz vor seinem 9. Geburtstag über die Regenbogenbrücke gegangen.

Wir danken Ines und Saskia dafür, daß er bei ihnen ein doggengerechtes Leben führen durfte und daß sie weder Geld noch Zeit gescheut haben, diesen lieben Kerl während seiner Krankheit liebevoll, rund um die Uhr zu betreuen und den letzten schweren Weg mit ihm gemeinsam gegangen sind. Niemand besser kann ihn und sein Leben beschreiben als sein Frauchen:

"In der Zeit wo wir Max hatten, war ich ja fast immer zuhause. Ab der Magendrehung 2001 war er dann reiner Wohnungshund und ab da war er mein Schatten. Wir sind morgens (den Zeitpunkt bestimmte Max) zusammen aufgestanden und abends zusammen ins Bett. Wenn er krank war (operiert) haben wir Kopf an Kopf geschlafen.
Bin ich ins Computerzimmer ist Max mit, hatte überall einen Platz. Im Wohnzimmer natürlich ein Plüschkörbchen neben meinem Sessel. Ein Schlafkörbchen (natürlich auch Plüsch) im Schlafzimmer. Bin ich ins Bad, überzeugte er sich ob ich auch gut in die Wanne komme. Ging dann aber lieber wieder in seinen Korb (Wassergefahr!!! Iigitt) Küchenarbeiten wurden natürlich am liebsten erledigt. Er half immer gut bei der Vernichtung von diesem widerlichen Putenfleisch! Er war ja eh ne ganz große Fressgusche. Was ich in der Hand hatte wollte er kosten, egal ob Banane oder Zwiebel. Er klaute ja auch gerne Essen, dass konnte er so gut im Maul verstecken, so dass ich es nicht sah. Wenn da nicht sein verräterischer Blick gewesen wäre, an dem ich ihm ansehen konnte, dass er was im Schilde führte oder was ausgefressen hatte.
Haus und Hof beschützte er quasi mit seinem Leben gegen Räuber, Einbrecher oder sonstige Leute die vor hatten uns zu stören :-) Ich glaube es bereitete ihm ein Riesenvergnügen, Leute zu erschrecken. Aber nur solche, die seine Schönheit und Größe nicht würdigten. Leute die ihn bewunderten fand er klasse und präsentierte sich dann von seiner besten Seite. Er verstand jedes meiner Worte (bin ich mir ganz sicher :-) ) Wenn meine Oma da war, hab ich immer gesagt er soll ganz lieb und vorsichtig sein. Er schwebte da wie ne Elfe und ließ sich von Oma bewundern und streicheln. Da war er wirklich ein sanfter Riese. Meine Oma war immer so begeistert von ihm und er hat das richtig genossen. Mit Männern spielte er dagegen recht ungestüm. Aber die konnten das ja ab.
Er hat niemals ein Tier gebissen, geschweige denn einen Menschen. Wir konnten alles mit ihm machen, er vertraute uns blind.
Das wir Silvester nie weggegangen sind, unser Leben nach und mit Max gestaltet haben erwähne ich nur am Rande. Für uns sind solche Dinge Selbstverständlichkeiten. Die letzte Zeit als er krank war, war er nie mehr alleine, wenn ich einkaufen mußte, war Saskia da. Ansonsten fiel alles andre aus. Es war ein ständiges Hoffen und Bangen.

Als er die letzte Zeit so krank war hätte ich ihn am liebsten überall rumgetragen, aber da schlug ihm wie so oft seine Größe und sein Gewicht ein Schnippchen. Gut das Saskia viel Kraft hat, es war mitunter sehr anstrengend, die vielen Fahrten bis Gera. Auch in der Tierklinik war er nur das "Baby". Selbst da war er lieb.
Max war nicht unser Hund.
Max war Max.
Ein vollständiges, wenn nicht sogar ein höher gestelltes Familienmitglied.
Er war so ein großartiger Hund.
Liebe Grüße von Frauchen Ines, Saskia und Herrchen Nils."

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