Wir sind unendlich traurig, dass wir dich verloren haben,
aber auch unendlich dankbar dafür, dass wir dich gehabt haben!

Unsere Jasmin (Biene-war unser Deckname!!!) war unser Sonnenschein.

Sie wurde am 11.08.1997 geboren und wurde 10 Jahre und 4 Monate alt.

Die Abschiedszeilen von Jasmins Bruder „Max" haben uns sehr ergriffen und könnten von der ganzen Art her auch auf unsere Jasmin treffen. Bis zum Schluss. Deshalb wiederhole ich mich nicht und ergreife nur paar Worte.

Am Anfang, wir waren noch nicht ganz mit unserem Hausbau fertig, machte sie uns zwar tüchtiges Kopfzerbrechen. Sie ist ständig im Ort unterwegs gewesen und wir mussten sie pausenlos von irgendwo her holen. Als wir dann alles eingezäunt hatten waren wir stolz und Jasmin konnte „normalerweise" nicht mehr auf Wanderschaft gehen, wenn wir auf Arbeit waren. Dachten wir! Als unsere Tochter mittags von der Schule kam war keine Jasmin zu sehen. Mit großer Aufregung wurde wieder gesucht, diesmal hatte sie sich nen super „Aussichtsturm" gesucht u. konnte die ganze Lage überblicken. Das letzte Schlupfloch wurde dicht gemacht und es zog Ruhe ein.

Jasmin war eine Draufgängerin, also sehr verwegen und impulsiv gegenüber „Fremden" und anderen Hunden. Zumindest solchen, die nicht ihrer Rasse entsprachen. Respekt kannte sie nicht, auch nicht vor ihrer Mutter Baccara und diese hat ihr trotz „Welpenschutz" Ordnung gezeigt. Als sie purzelnd vor uns lag hatte selbst Dagmar gestaunt ! Naja, Erziehung muss sein. Also eine „Elegante" Hündin war unsere nie. Und es war gut so. Ansonsten kam es nie wieder vor, dass unsere Jasmin unterwürfig vor einem Hund lag.
Sie war überall der Chef, auch bei uns, na ja, besser gesagt, wir machten es, wie ein guter Chef sich seine Leute vorstellt! Alles was unseren Hund gut tat.
Auch dass sie nur Wasser frisch aus dem Wasserhahn wollte, also nicht aus ner Schüssel oder so! Nein, draußen am Haus wurde der Wasserhahn zum einzigen „Durststiller" Auch im Winter – wir mussten also ständig den Hahn frei vom Eis halten!!!

Sie bestimmte unseren Tagesablauf und auch wir haben uns immer mehr „Hundegerecht" eingerichtet! Sogar unser Kater wurde Kumpel von Jasmin und dachte manchmal selber, er wär ne Dogge! Zum Beispiel wenn er von Jasmins Futter naschte und ihren Schlafplatz streitig machte oder mit ihr zu sehr schmusen wollte und es manchmal übertrieb. Wir glauben, er war in sie verliebt!!!

Die Jahre vergingen im Flug und als sie im Oktober schwer krank wurde und wir ständig in der Tierklinik waren wollten wir uns an den Gedanken des Abschieds nicht gewöhnen. Jasmin war sehr anhänglich geworden, und man kann sagen, sie war ein Schatten von uns und hat auch gekämpft, aber leider nicht gesiegt. Als wir sie am 3. Advent erlösen mussten ist auch ein Stück „Leben" von uns gegangen. Wir haben uns von ihr prägen lassen und werden sie nie vergessen.

Auch unser Kater trauert, er sitzt ständig an Jasmins Grab, diese Stelle kann kein Zufall sein!

Sie war nicht nur ein Hund – sie war weit mehr für uns!!!

Danke Dagmar, für so eine feine Hündin!

Carmen, Sarah und Andre!

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