Ganz überraschend und kurzfristig bekam ich eine Einladung zum Urlaub von meiner Freundin Sonja aus Kiel. Da ich Flugangst habe, blieb nur ein Ziel, welches mit dem Auto zu erreichen war und wir entschieden uns für 1 Woche Italien. Unsere Männer blieben bei den Hundis und wir planten schon aufgeregt, wie unsere Woche verlaufen sollte.

Mein letzter Schultag- Sonja war bereits aus Kiel angereist und wir nutzten den Nachmittag , um den guten Itos zu besuchen, der in Klaffenbach bei Chemnitz lebt. Itos ( der Bruder meiner Indra von Menglada) ist einfach nur lieb !! Er lebt im Haus mit seinem Frauchen Birgit und Herrchen Gerd im Rollstuhl , manchmal kommt „Schwester" Conny zu Besuch. Durch den engen Kontakt hat er gelernt jedes Wort zu „verstehen". Er ist ein Mensch auf 4 Beinen und macht dem Wort „Sanfte Riesen „ alle Ehre.
Am meisten liebt er aber seine Birgit, küsst sie immer wieder und tobt mit ihr durchs Wohnzimmer.

Itos von Menglada

Itos küsst Frauchen

Itos spielt Itos spielt

Nach einer zünftigen Bewirtung mit Wein, Kaffee und Kuchen und einem Abstecher zu Wotan (Doggennothilfehund), der auch das große Los mit seiner Familie gezogen hat, machten wir uns auf den Heimweg.




Koffer packen und früh gegen 8 fuhren wir los!

Endlich Urlaub, leider ohne Hunde !!

Wotan

Unseren ersten Urlaubstag nutzten wir dazu Frau Betz und ihre Tiere kennen zulernen. Frau Betz, ansässig in Scheßlitz, ist aktiv in der Ortsgruppe Bamberg des DDC tätig und engagiert sich für Doggen, die ein neues Zuhause suchen.
Wir wurden herzlich aufgenommen und es war wie im Paradies. Es lebten dort friedlich miteinander: Doggenrüde Blacky , Rabe Rudi( wurde per Hand aufgezogen), Gockel Strolch, 2 Farbratten, Katzen und 2 Pudel. Dazu einige Schafe und Hühner und Vogelspinnen.

Spinne

Miezen

Wo schaut denn da die Ratte raus? Spaziergang

Beeindruckend war, als sich noch eine Freundin von Frau Betz mit ihren beiden Doggen (Rüde und Hündin) zu uns gesellte. Kein Knurren, nur freundliche Tiere und freundliche Menschen.Nach ausgiebigem Spaziergang mit den Hunden zur Wallfahrtskirche auf dem Gügel bei Scheßlitz und reichlicher Bewirtung , fielen wir abends glücklich in unser Hotelbett.

Am nächsten Tag stand die lange Fahrt nach Italien bevor. Morgens 6 Uhr ging es los und mit einigen Zwischenstops, wo wir die herrliche Landschaft bewunderten, kamen wir gegen 15.30 Uhr in der Nähe von Fano an.Dort besuchten wir meine „Nadja von Menglada", die seit 2,5 Jahren in Italien lebt.

Nadja

Rast

Sie wohnt auf einem Berg, ganz mit ihrem Frauchen allein und hat unbegrenzten Auslauf, keine Zäune. So weit das Auge reicht nur Natur pur. Die Hitze machte ihr, entgegen unserer Erwartungen, nicht zu schaffen, (es waren immerhin 36-37 Grad im Schatten).

Abends fielen wir geschafft in unsere Betten.

Am 3. Urlaubstag stand neben der Strandbesichtigung auch der Besuch eines italienischen Doggenzwingers auf dem Programm. Dort waren über 40 Doggen auf einer ehemaligen Hühnerfarm untergebracht. Es gab ein überdachtes Gebäude, wo immer 2 Hunde in einem Zwinger lebten. 3 große Ausläufe, waren dafür da, dass sich die Hunde, die dort einzeln hineingebracht wurden, auslaufen konnten. Sicher ist das zeitlich nur begrenzt möglich, denn die Besitzer wohnen nicht dort. Einen weiteren Kommentar spare ich mir hierzu. Wer sich näher informieren möchte, kann unter
www.Keraton.de nachsehen. Wir waren nicht lange dort und wurden sehr freundlich aufgenommen. Der Abend endete in etwas bedrückter Stimmung.

Unsere Fahrt ging weiter an den Gardasee. Dort verbrachten wir den Rest unseres Urlaubs in dieser herrlichen Kulisse. Die Sehnsucht nach unseren Hunden war sehr groß und wir nutzten jede Gelegenheit , um einen Vierbeiner zu streicheln.

Gardasee

Unser Hotel

Gardasee

Steile Wohngegenden...

Blick auf die Felsen

Auf dem Nachhauseweg besuchten wir in Münchberg noch die Familie Schaller, die vor 2 Jahren eine Hündin aus einer Massenhaltung übernommen hatte. Dort lebten 160 Doggen unter schlimmsten Bedingungen. Halb verhungert wurden diese vom Tierschutz beschlagnahmt. Fam. Schaller nahm sich trotz aller" gutgemeinten Ratschläge" (solche Hunde sind Angstbeißer usw.) einiger Doggenfreunde solch einer Hündin an und gab ihr ein Zuhause. Sie sind ganz begeistert von ihrem „Lenchen" und haben diesen Schritt nicht bereut. Nochmals ein großes Dankeschön an Familie Schaller, die neben einem Herz für Doggen auch noch eines für Pferde in Not haben und so eine Art Gnadenhof führen.

Auf dem Gandenhof

Lenchen

Traurig darüber, dass die 1 Woche so schnell vorbei war, voller neuer Eindrücke, kamen wir zuhause an und wurden stürmisch von unseren Vierbeinern begrüßt.
Der nächste Urlaub soll wieder mit Hunden sein.

Ich danke Sonja und Bodo nochmal an dieser Stelle für die schönen Tage in Italien.

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